Sehenswertes

Schloss Stein

Auf einem steil aufragenden Felsen etwa 200 m oberhalb der Talsohle liegt südseitig der Drau zwischen Dellach und Irschen die imposante romanische, aus dem 12. Jh. stammende, Burganlage "Schloss Stein". Der Bergfried, vom Palas getrennt und mit diesem ursprünglich durch eine Holzbrücke verbunden, ist heute teilweise verfallen und dient als Aussichtsturm. Eine kunsthistorische Besonderheit stellt die im Nordosteck befindliche Doppelkapelle dar. Zwei romanische Kapellen aus dem 15. Jh. sind übereinander angeordnet und durch eine Öffnung in der Decke miteinander verbunden. Beide Kapellen, von denen eine dem hl. Valentin und eine dem hl. Martin geweiht ist, bergen bemerkenswerte Schnitzstatuen sowie Gewölbemalereien des Südtiroler Künstlers Simon v. Taisten. Die Burganlage befindet sich im Besitz der Familie Orsini-Rosenberg und ist für Besucher nicht zugängig.

Pfarrkirche St. Margaretha

Mittelgroßer spätbarocker Bau des ausgehenden 18. Jh. Aus einer alten, früheren Kapelle stammen Teile des Altarraumes, des Turmes und ein spätgotisches Wandgemälde an der nördlichen Chorwand. Die von Christoph Brandstätter gestalteten Wand- und Deckengemälde bilden Szenen aus dem Leben der hl. Margaretha und die Kreuzauffindung und Kreuzerscheinung Kaiser Konstantins ab.

Naturdenkmal "Weittalwasserfall"

Am Beginn des Unteren Draßnitztales, nach ca. 1,5 Std. Fußweg, von der Ortschaft Unterdraßnitz, in einer Seehöhe von rund 1500 m, stürzen die Wasser des Weittalwasserfalles zu Tal. Das eindrucksvolle Naturschauspiel wurde vor rund 20 Jahren als Naturdenkmal unter Schutz gestellt.

Geißlochklamm

Beeindruckende, tief in die Kalkfelsen des Jaukenstockes eingeschnittene Klamm an der Gemeindegrenze zwischen Berg und Dellach. Die Klamm wurde durch Steganlagen begehbar gemacht und ist vom Rad- und Wanderwg Berg-Dellach aus leicht erreichbar. Am Eingang steht ein alter renovierter Kalkbrennofen mit einer Schautafel, der noch bis vor wenigen Jahrzehnten zur Kalkgewinnung im ländlichen Raum diente.